portfolio website templates


FÜR EINE GELINGENDE INTEGRATION BRAUCHT ES EINE GANZE REGION

Freiwilliges Engagement

Mit dem Engagement von Freiwilligen werden die Lebensbedingungen der zu uns geflüchteten Menschen verbessert. Die Freiwilligenarbeit ist keine Einbahnstrasse, sondern stellt für alle Beteiligten eine Bereicherung dar. Menschen in Not zu unterstützen und zu begleiten, gibt den Helfenden ihrerseits Lebenssinn. Im Kontakt mit Asylsuchenden und Flüchtlingen können fremde Kulturen und Sitten kennengelernt werden. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Freiwilligen wird das eigene Beziehungsnetz gestärkt und vergrössert.

Hilfestellungen für die Freiwilligen durch den Verein Offene Viamala

Die Offene Viamala unterstützt die Freiwilligen, indem sie ihnen direkt mit Rat und Tat zur Seite steht (Kontakt). Der Verein organisiert ausserdem regelmässige Treffen, um Freiwillige untereinander zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Die Treffen sollen helfen, drohende Enttäuschungen und Stolpersteine zu vermeiden und gegenseitig von gemachten Erfahrungen zu profitieren. Zudem soll damit die wertvolle Tätigkeit der Freiwilligen anerkannt und ein ungezwungenes Zusammensein in gleichgesinnter Gesellschaft ermöglicht werden.

Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige

Freiwillige Mitarbeit und aktive Unterstützung ist auf vielfältige Weise möglich. Das Engagement kann von gelegentlichen Fahrdiensten über gemeinsame Aktivitäten oder Unterstützung als "Gotta/Götti" bis zur intensiveren 1:1-Betreuung gehen.

Freiwillige haben gegenwärtig keinen Anspruch auf eine Spesenentschädigung, weil die finanziellen Mittel dazu fehlen. In aussergewöhnlichen Fällen bzw. bei grösseren Auslagen kann ein Gesuch um finanzielle Unterstützung gestellt werden.

  • Mithilfe bei bestehenden Vereinsangeboten, z.B. im Deutschunterricht, bei Kaffee- und Familientreffs, bei Sportmöglichkeiten oder beim Kochen mit Flüchtlingen.
  • Mitfahrgelegenheiten anbieten: Von Cazis nach Thusis oder Chur. Eine unkomplizierte und sehr geschätzte Unterstützungsmöglichkeit.
  • Begleitung: Bei Behördengängen, bei Arzt-/Zahnarztterminen oder weiteren Gelegenheiten, welche den Asylsuchenden und Flüchtlingen fremd sind oder ihre Deutschkenntnisse überfordern.
  • Konversation bei gemeinsamen Spaziergängen oder Freizeitaktivitäten.
  • Einblick ins Alltagsleben ermöglichen: Mit Einladungen zum Essen, Hilfe beim Zahlungsverkehr, Hausaufgabenhilfe, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Erklären von amtlichen Schreiben oder Unterstützung bei Bewerbungen etc.
  • Begleitung von selbstständig wohnenden Flüchtlingen, die vom Sozialdienst betreut werden. Stichworte: Hausordnung, Abfalltrennung und -entsorgung, allgemeines Zusammenleben.
Für eine intensivere Begleitung von Asylsuchenden und Flüchtlingen wird das Integrationsprojekt "Eins-zu-Eins" des Roten Kreuzes Graubünden empfohlen. Die professionelle Begleitung durch Mitarbeitende des Roten Kreuzes gibt den Freiwilligen eine hohe Sicherheit, unliebsame Stolpersteine zu vermeiden und eine zielführende Unterstützung zu ermöglichen. Alle Informationen dazu sind hier zu finden: www.srk-gr.ch

Grundsätze für die Freiwilligenarbeit

Für eine gelingende Freiwilligenarbeit müssen einige wichtige Grundsätze beachtet werden. Hilfreiche Merksätze wurden beispielsweise von der Hilfsorganisation in Jegenstorf oder vom Kanton Aargau erstellt. Durch die Beachtung dieser Richtlinien wird die oft unterschätzte Gefahr von Enttäuschungen und Missverständnissen vermieden, und die Freiwilligenarbeit wird ein Gewinn für alle Beteiligten. Wichtige Themen, die in diesen Merkblättern behandelt werden, sind unter anderem:

- Freiwillige unterstehen der Schweigepflicht
- Wie findet man das richtige Mass an Nähe und Distanz?
- Umgang mit Minderjährigen
- Wie gestaltet man Begegnungen auf Augenhöhe?
- Welche Stolpersteine muss man kennen, damit die Freiwilligenarbeit zum Erfolg wird?

Mobirise
Verein offene Viamala

Oberfeldstrasse 4
7430 Thusis

Hauptgönner: Stiftung Fondia

Mobirise